

REGIE / CHOREOGRAFIE
Sophie Killer
BÜHNENBILD / KOSTÜM
Thalia Killer
MUSIK
Vasko Damjanov
SPIEL
Amelie Barth, Constantin Hochkeppel,
Jan Möllmer, Sindy Tscherrig
FOTOS Christopher Tech
Ausgezeichnet mit dem Kunstsalon Theaterpreis 2018
Uraufführung 27.10.2017
Zeche 1 Zentrum für urbane Kunst Bochum
Gastspiele: Barnes Crossing Köln, Orangerie Theater Köln
Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.
Dieses Schicksal trifft den Bankprokuristen Josef K., der vergeblich versucht heraus- zufinden, weshalb er angeklagt wurde. Die Suche nach den Gründen, nach dem Sinn seines Prozesses hält ihn in einem Netz aus Verdächtigungen, Beschuldigungen und jeder Logik entbehrenden Widersprüchen gefangen.
Die Logik ist zwar unerschütterlich, aber einem Menschen, der leben will, widersteht sie nicht.
Die tänzerische Bildsprache eröffnet einen Interpretationsraum, der wie bei Kafkas Text eine Qualität erzeugt, die sich nicht nur logisch, sondern mit dem Gefühl verstehen lässt. Vier interdisziplinäre Performer*innen verkörpern Facetten Josef K.s und spielen sämtliche Nebenfiguren, die in einem skurrilen Karussell um K. herum tanzen, bis dieser in Zeitlupe verfällt. Ihre Bewegungen sind humorvoll virtuos - von außen eine Groteske, doch nach innen übt dieses Spiel der Absurditäten einen zerstörerischen Sog aus.
“And the winner is… Der Prozess zeigt eine Adaption von Franz Kafkas Roman Der Prozess, in dem ein Bankangestellter ohne Grund inhaftiert wird und zermürbend über seine mögliche Schuld nachgrübelt. (...) Das Publikum stieß das Stück auf Beifall. „Es war eine tolle tänzerische Leistung. Einige Dialoge waren großartig“, findet Christiane Leske, regelmäßige KunstSalon-Besucherin..”
- choices
“Am Ende waren “Killer&Killer” die eindeutigen Sieger. Ihre Bearbeitung des Klassikers, die theatrale mit tänzerischen Elementen verbindet, punktete mit einfachen, aber effektvollen Ideen, wie etwa dem Bühnenbild, das dominiert war von langen, schmalen Papierrollen, in denen sich die vier Akteure heillos verhedderten.”
- Kölnische Rundschau








